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Die Magie der Raunächte

In der Zeit vom 25. Dezember 0:00 h bis zum 6. Januar 24:00 Uhr  (Dreikönigstag) sind die Raunächte. Diese 12  so genannten Raunächte (auch Rauhnächte geschrieben), setzen sich aus den 6 letzten Tagen/Nächten des alten Jahres – und den 6 ersten Tagen/Nächten des neuen Jahres zusammen.

Die Magie der Raunächte


Es ist für mich eine ganz besondere Zeit, denn dann wirken besondere Energien mit einer ganz magischen Kraft, wobei der Zugang zum eigenen Unter- und Überbewusstsein – bzw. zur geistigen Welt für uns sehr viel leichter möglich ist.

Da sich in der Zeit zwischen den Jahren das Lebenstempo verlangsamt – ist es auch für mich an der Zeit, innezuhalten und mich mit den unsichtbaren Welten in mir – und um mich herum zu verbinden. So kann ich mich wieder mehr daran erinnern, wer ich wirklich bin – und mein inneres Licht nähren und es wieder zum Leuchten bringen.

Zahlreiche unterschiedliche Rituale, Bräuche und Sitten wurden schon über viele Jahrhunderte hinweg von unseren Urahnen zu den Raunächten mündlich überliefert.

Unsere Vorfahren nannten die Raunächte auch die Heiligen Nächte. Für die alten Druiden war diese Zeit übrigens die Zeit für die KRAFT- und WIRKUNGsvollsten Rituale.

An diesen 12 Tagen haben unsere Urahnen möglichst  wenig gearbeitet – es wurde sehr viel mehr gefühlt und wahrgenommen – und die Zusammengehörigkeit in der Familie ganz intensiv gelebt.

Somit  war unseren Vorfahren auch die Möglichkeit gegeben, innerlich mehr zur Ruhe und in die Klarheit zu kommen.

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„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, Horazio, als in unserer Philosophie geträumt werden.“ 
(Hamlet, Erster Akt, Szene 5) 
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Da in dieser Zeit auch die Tore zur „anderen Welt“ weit geöffnet sind, ist es für mich an der Zeit, mein Leben neu zu gestalten. Mit  dieser besonderen Energie der schöpferischen Qualität gehe ich besonders achtsam und wach durch mein Leben, da in dieser Zeit die Samen für die Ernte im neuen Jahr gesät werden.

Dann übe ich mich intensiv darin,  so oft wie möglich im Hier und Jetzt zu verweilen.

Die Raunächte dienen mir, das neue Jahr mitzugestalten und zu beeinflussen.

Der große Vorteil in der Nutzung der Raunächte liegt vor allem darin,

  • dass man für jeden Monat des neuen Jahres sein ganz persönliches Thema ins Bewusstsein kommen lässt und so

Dazu lege ich mir ein Arbeitsheft an, wo ich alles notiere, was ich in der Nacht träume – dabei liegen Arbeitsblatt u. Stift immer nahe an meiner Bettstelle.

Wenn ich morgens aufwache, notiere ich sofort, was ich aus meinen Träumen noch weiß – denn oft haben wir es ja sehr schnell schon wieder vergessen.

Falls ich in der Nacht wach werde, notiere ich auch gleich, was ich bis dahin geträumt habe. – Gegebenenfalls sind schon einmal noch weitere Blätter erforderlich – je nachdem, wie ausführlich ich Notizen mache oder wie viel ich träumte.

Bevor ich einschlafe, bitte ich eine „übergeordnete Instanz“, mich in meinen Träumen zu unterstützen, zu begleiten und mir dienliche Hinweise in meinen Träumen zu geben.
Dann lasse ich los und vertraue.

Für die Tage in der Raunachtzeit nutze ich mein Arbeitsblatt, um besondere Begebenheiten, Impulse, Gedanken,  Begegnungen und Erlebnisse am Tag aufzuschreiben.
Hier notiere ich intuitiv einfach alles nach Gefühl und Wichtigkeit, was mir über den Tag so begegnet, mir auffält bzw. sich so ereignet.

In der Zeit der Raunächte ist es wichtig für mich, wirklich gegenwärtig – im Hier und Jetzt zu sein, um  mir damit die Möglichkeit zu geben, die Dinge in mir selbst – sowie  meiner Umgebung intensiver wahr zu nehmen, die sonst im Alltagsbewusstsein oft sehr schnell ausgefiltert werden.

Durch meine Absicht und innere Bereitschaft, mich auf diesen Prozess einzulassen kann sich das Universum in Bewegung  setzten und die Energien mit Leichtigkeit frei fließen. Hierbei bleibe ich  ganz spielerisch, mit Freude, Neugierde und innerer Entspanntheit offen für all die Informationen, die zu mir kommen wollen – so kann ich den größten Nutzen daraus ziehen.

Manchmal bin ich auch künstlerisch tätig – und lasse meine Inspirationen, Ideen und Gedanken einfach mit Pinsel und Farbe auf das Papier fließen.

Am Abend meditiere ich. 
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„Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben“.
Ernst Ferstl
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Mit der Absicht, zum dem jeweiligen Thema des Monats im neuen Jahr Informationen zu erhalten, gehe ich ganz bewusst in die Meditation.

Ich nehme mir die Zeit dafür und schalte vorab alle störenden Geräusche aus, damit ich mich gut entspannen kann und nicht abgelenkt werde.
> Nach der Meditation nehme ich mir noch ein wenig Zeit, um meine Wahrnehmungen und Erkenntnisse zu notieren. <

Dann lege ich meine Notizen erst einmal zur Seite und beschäftige mich erst wieder damit, wenn die Raunächte vorbei sind.

Am  07. Januar 2020 hole ich mir dann meine Notizen wieder hervor und lese sie mit einem >> geöffneten Herzen << und arbeite damit. (sowie jeweils immer am Anfang der folgenden Monate)

Dabei lasse ich das Gelesene erst einmal auf mich wirken. 
Oft bekomme ich während ich lese, auch schon weitere Informationen. Meistens hat sich übrigens das ein- oder andere Thema in meinem Alltag auch schon bemerkbar gemacht hat bzw. ist sichtbar geworden. 
Manchmal präsentieren sich bestimmte Dinge im Alltag auf recht ungewöhnliche Art und Weise – deshalb bleibe ich einfach immer offen für das was kommen möchte.

Es kann auch sein, dass ich mit dem von mir Notierten zunächst einmal noch  gar nichts anfangen kann, dann lege ich meine Notizen für einige Zeit einfach einmal beiseite und schaue sie mir Mitte bzw. Ende des Monats noch einmal an. 

Alle Informationen die ich bekomme, sind für mich wichtig um neue Erkenntnisse über mich und mein Leben zu bekommen und dann auch in Handlung zu gehen bzw. Veränderungen einzuleiten.

Ein Beispiel aus dem Vorjahr:
Das Thema für den Monat März 2019 welches in mein Bewusstsein kam und sich in unterschiedlichen Lebenssituationen auch zeigte, war das Thema „Abgrenzung von dem Informationsfluss von außen“.  Bis zu dieser Zeit beschäftigte ich mich noch mit negativen Nachrichten in den Medien. Durch die Erkenntnisse aus den Raunächten überprüfte ich, was solche Informationen mit mir machen und wie ich damit fühle. Ich erkannte, dass sie mich anspannten und aus meiner Mitte holten.
Daraufhin ging ich in die Handlung und reduzierte den Medienkonsum. Im Nachhinein stellte ich fest, dass ich sehr viel entspannter durch den Alltag ging – und mir viel mehr Zeit für die Dinge im Leben blieb, die wirklich für mich wichtig und förderlich waren.

Vielleicht konnte ich Dich inspirieren auch die Raunächte für Dich zu nutzen und

 
• Deine Schöpferkraft mehr zum Ausdruck zu bringen?
• Deine noch ungenutzten Potentiale zu entfalten?
• Dein Leben neu zu gestalten? 

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Mögen alle Deine Himmel blau sein, mögen alle Deine Träume wahr werden, mögen alle Deine Freunde wahrhaft wahre Freunde und alle Deine Freuden vollkommen sein, mögen Glück und Lachen alle Deine Tage ausfüllen heute und immerzu ja, mögen sich alle Deine Träume erfüllen.“
Irischer Segenswunsch 

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Blogbeitrag von Edeltraut Warias 

Zusammenfassung
Die Magie der Raunächte
Die Magie der Raunächte
Kurzbschreibung
In der Zeit vom 25. Dezember 0:00 h bis zum 6. Januar 24:00 Uhr (Dreikönigstag) sind die Raunächte.
Autor
Binaurale Beats - Unabhängige DM-Harmonics Partner
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